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Wenn sich das Who is Who der Umzugslogistik trifft, kann dann der Endkunde irgendwie profitieren? Was ist neu, was ist spannend, was ist nützlich und interessant? Wir haben uns umgesehen und umgehört.

Vom 20. bis 21. Februar fand im Wunderland in Kalkar die Fachmesse Trans-Log Intermodal statt. Sie führt einen langen Untertitel um abzubilden dass sie sich miit allen Facetten der Logistik auseinandersetzt: Die Fachmesse für intermodalen Transport und Logistik, IT- Lösungen und zugehörige Dienste sowie Produkte auf dem Gebiet des Supply Chain Managements. Was wurde ausgestellt und was ist neu?

Transportwege sind verschieden

trans-log intemodal logo

Die Trans-Log Intermodal deckt weite Teile von Logistik und Lagerung ab

Transport von Gütern, Waren und Möbeln kann über Straßen, Wasserwege, Schienen und in der Luft geschehen. Für den Privatkunden mit seinem Umzugsanliegen ist aber nur die Straße eine Option. Oft sind die Wege nicht weit oder der Umzugsort nicht nah genug an einem Hafen, Güterbahnhof oder Flughafen, sodass sich eine Alternative zur Straße bieten würde. Anders verhält es sich bei Umzügen ins Ausland, insbesondere im außereuropäischen Kontext. Ähnliches kann auf unserer Seite zu Preise und Kosten eines Umzugs nachgelesen werden. Der Fokus der Vorträge auf der Translog Intermodal mag aber überraschen. Tatsächlich ging es viel über den Straßentransport, über den noch immer der Großteil des Warenausstausches geschieht.

Nachhaltigkeit als Leitmotiv

sustainability

Nachhaltigkeit und Industrie 4.0 sind auch in der Umzugslogistik wichtige Themen

Neben Telematik und Industie 4.0 drehte sich der größte Teil der Vorträge, Berichte und Workshops um Nachhaltigkeit.

Hierzu bot beispielsweise Mathias Otte von der Hochschule Niederrhein einen Vortrag und einen Workshop an, bei dem sich Unternehmen über Umwelteinflüsse und Umweltschäden durch unsachgemäße Logistik informieren konnten.

Weitere Themen auf der Messe waren Verpackungen, Transport und Lagerung sowie Sachgerechte Ladeeinheiten und Gefahrguttransporte.

Die Experten aus den verschiedenen Bereichen des Transportwesens und der Logistik betonten stets die Wichtigkeit von Sustainability und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Nachschubkette (Supply Chain) und insbesondere im Straßenverkehr. Straßengebundene Verkehrsmittel bleiben mit rund 470 Milliarden Tonnenkilometern und rund 57% der Exportlogistik die wichtigsten Transportvehikel Deutschlands.

Alternative Antriebsformen für Umzug und Transport

Alternativen zu Benzin und Diesel wie Erdgas, insbesondere Flüssiggas (LNG) im Schwer-LKW, waren ebenfalls ein Thema. Etwas Futuristisch wurde es bei dem Vortrag von Hasso Georg Gruenjes über Technik, Testerfahrungen und Systemvorteile von Oberleitungs-LKW. Die vollständig über Elektrizität angetriebenen LKWs werden bereits in Deutschland entwickelt.

Oberleitungs LKWs werden auf verschiedenen Strecken in Deutschland getestet. Quelle: DW

In Hessen wird dieses Jahr bereits an einem der sogenannten eHighway gebaut, 2019 sollen auf dem Abschitt der A5 Elektro LKWs fahren. Auch Schleswig Hostein geht bei der Elektromobilität voran: Schon Ende 2018 sollen zwischen Reinfeld und Lübeck ab Ende 2018 in beide Fahrtrichtungen Elektro-Lastwagen rollen.

Gemütliches Beisammensein mit den Umzugs-Experten

Am ersten Messeabend fand noch die Messeparty “Hub in the Pub” statt. Angekündigt als ein Highlight des Netzwerkens für Aussteller und Besucher trafen sich in entspannter Atmosphäre Aussteller und Besucher an der Hotelbar. Bis dann weiter gezogen wurde. Mit neuen Kontakten und Wissen im Gepäck, für erfolgreiche neue Umzüge.