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Umzug selber machen

 

Selber Fahren oder doch ein Umzugsunternehmen anheuern? Für viele kommt die letzte Variante nicht in Betracht. Dabei gibt es pro und contra, in vielen Fällen ist es sinnvoll und spart Nerven Profis ans Werk zu lassen. Wir stellen hier einige Überlegungen vor, die bei der Entscheidung helfen können.

Wie viel Zeit habe ich zum Verpacken?

Steht ein Umzug sehr kurzfristig an, wird Kisten packen besonders stressig. Oft sitzt man dann noch bis tief in die Nacht in der unwohnlichen Wohnung und verliert beim Überlegen wo, in welche Kiste und vor allem wie ein jeder Gegenstand verpackt werden soll viel Zeit. Professionelle Packer haben hier mehr Erfahrung. Sie wissen wie man mit bestimmten Materialien, Musikinstrumenten oder sperrigen Möbeln verfährt und wie diese dann den Transport unbeschadet überstehen können.
Ebenfalls wissen sie, wie und in welcher Reihenfolge die Stücke in den Umzugstransporter geladen werden sollten, damit während des Transports keine Schäden entstehen. Hier spielen extra angefertigte Puffermaterialien und Stoffe eine wichtige Rolle. Das alles kann eine Privatperson oft nur eingeschränkt leisten, vor allem wenn die nötige Zeit fehlt.

Was kostet ein Umzugswagen und welchen sollte ich nehmen?

Die Anzahl der Möbel der Wohnung und die Entfernung zum neuen Heim wirkt sich entscheidend auf die Wahl des Umzugsautos aus. Umzugswägen stehen für den normalen Bürger oft nur in einer beschränkten Größe zur Verfügung. Schließlich haben die meisten keinen LKW Führerschein.

Am Wochenende sind Fahrzeugmieten hoch

Gerade an Wochenenden ist das Mieten eines Umzugautos besonders teuer. Ist der Preis für einen Tag bei einem mittelgroßen Wagen unter der Woche zwischen 50 und 80 Euro, so muss man am Wochenende gerne mal das zwei- bis dreifache zahlen.

 

Je kleiner das Umzugsauto, um so öfter muss gefahren werden

Lastwagen vor Bergen

Umzugsunternehmen haben einen Fuhrpark mit geeigneten Fahrzeugen

Passen dann nicht alle Möbelstücke in den Umzugscontainer oder den Umzugswagen? Dann muss im Zweifel mehrfach gefahren werden. Je weiter die beiden Umzugsorte voneinander entfernt sind, desto lästiger wird dies, außerdem nimmt dann der gesamte Umzug auch mehr Zeit in Anspruch – für einen selbst und für die angefragten Umzugshelfer.

Ein Umzugsunternehmen hat für jede Wohnungsgröße ein passenden Umzugswagen im Fuhrpark und kann unkompliziert und in einer Fahrt alles transportieren. Mindestens ab 2 Zimmer Wohnungen lohnt sich bereits der Vergleich von Unzugsunternehmen, mit denen viel Stress und Ärger gespart werden kann – meinumzugsberater hilft gerne bei diesem Vergleich.

Kenne ich die gesetzliche Einschränkungen beim Umzug?

Straße und Licht

Gerade bei Nacht und viel Verkehr entstehen viele Unfälle

Viel Zeit benötigen auch die Recherchen rund um rechtliche Fragen. Hierzu gehört das Beantragen auf Einrichten einer Parkverbotszone bei der Stadt, Fragen zu Umzugsaktivitäten an Sonn- und Feiertagen, Lärmbelästigung und Versicherung. In einem Komplettangebot bei einer Umzugsfirma werden alle diese Punkte abgedeckt. Meistens besteht auch die Möglichkeit eines Versicherungsschutzes für entstandene Schäden.

Das ist für jemanden, der selber fährt nur eingeschränkt oder mit hohem Aufwand möglich. Außerdem ist es vielen auch unangenehm mit einem großen, sperrigen Wagen durch Innenstädte zu kurven. Wer damit keine Erfahrungen hat versucht schnell Blechschäden.

Fazit: Wer viel weiß und kann, kann viel alleine schaffen

Sind Sie ein professioneller Umzugsarbeiter? Oder kommen Sie diesem Beruf nahe? In diesem Fall kennen Sie die oben beschriebenen Probleme alle und wissen wie reagiert werden muss. Wenn nicht – dann sollten Sie zumindest ein Umzugsunternehmen in Betracht ziehen. Die Kosten halten sich in Grenzen und Art und Umfang des Services kann von Ihnen bestimmt werden. Für einen wenig zeitintensiven, sicheren Umzug.