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Stressfrei und organisiert: Wie plane ich meinen Umzug

Hektik, Stress und schlaflose Nächte müssen nicht sein: Wer umzieht kann sich Ärger sparen, wenn er seinen Umzug gut organisiert. Wichtig ist es, mit den Vorbereitungen rechtzeitig zu beginnen, sich kostenlose Angebote regionaler Umzugsfirmen einzuholen, Fristen zu beachten und sich zu organisieren. Hilfreich dabei können Checklisten, Umzugsunternehmen oder Umzugsberater sein. Die wichtigsten Schritte sind natürlich das Finden einer neuen Wohnung oder eines neuen Hauses sowie die Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses. Wenn das geklärt ist, kann die eigentliche Umzugsplanung schon losgehen.

 

Den Umzug rechtzeitig planen

Ein Umzug will gut geplant sein. Selbst bei einem kurzfristigen Umzug ist es wichtig, etwas Zeit in eine gute Planung zu stecken. Damit kann sich jeder eine Menge Ärger ersparen oder die kurze Zeit sinnvoll nutzen. Außerdem hält eine gute Planung die Umzugskosten gering. Deswegen ist es wichtig, die verfügbare Zeit festzulegen und sich Gedanken darüber zu machen, welche Schritte noch erforderlich sind. Neben dem Zeitfaktor spielt das Wie eine entscheidende Rolle. Wer mit der Unterstützung durch Familie oder Freunde umziehen will, sollte diese rechtzeitig informieren und um Hilfe bitten. Stressfreier und einfacher ist es, auf unserem Portal Angebote zu generieren. Regionale Unternehmen erteilen kostenlose Angebote für Ihren individuellen Umzug. Ein Vergleich der Umzugspreise lohnt sich. Bis zu 60 % können die Preise variieren. Dazu sollte man aber unbedingt vorher klären, was in die neue Bleibe mitgenommen wird. Bei einigen Umzugsunternehmen orientiert sich der Preis für den Umzug anhand der Menge des Transportgutes. Andere Unternehmen kalkulieren ihren Preis über Mitarbeiterzahlen und Stundenzahl. Entscheidend ist bei beiden Varianten allerdings auch die Distanz zwischen den beiden Wohnquartieren. Der Umzug innerhalb eines Ortes ist um ein vielfaches einfacher, als ein großer Umzug über mehrere hunderte Kilometer. Je größer der Haushalt ist, desto größer ist natürlich auch der Aufwand für einen Umzug. Ein professionelles und erfahrenes Unternehmen ist hierbei eine große Unterstützung, da es sich mit Zöllen, Papieren und Verpackungsvorschriften auskennt. Auch hier lohnt es sich, online Preise zu vergleichen. Die Frage, was kostet ein Umzug, kann nicht pauschal beantwortet werden, da individuelle Faktoren eine große Rolle spielen.

 

Umzugsfirmen vergleichen

Wer mit einem Unternehmen stressfrei, einfach und komfortabel umziehen will, sollte in seiner Planung berücksichtigen, dass Umzugsunternehmen gut ausgelastet sind. Am besten füllt man unser Formular aus und lässt sich bis zu 5 Kostenangebote für den Umzug machen. Zuviel Zeit sollte nicht verstreichen, bis man sich entscheidet. Mit dem Unternehmen sollte man neben den Kosten, dem Transportweg, Versicherungen und anderen Formalitäten unbedingt auch abklären, ob die Straßensperrungen notwendig sind. Einzelne Gemeinden haben auch hierfür Fristen. Unsere erfahrenden Umzugsberater können auch hier kompetente Auskunft geben.

 

Das Budget ist entscheidend

Letztendlich entscheidet das Budget darüber, ob man einen Umzug privat organisiert oder mit einer Spedition. Wer selbst umzieht, kann natürlich Geld sparen. Gerade wenn es sich um einen kleinen Umzug handelt, ist das unter Umständen kostengünstiger. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass man Nerven, Zeit und Kraft spart, wenn man Profis das Feld überlässt. Hinzu kommt, dass seriöse Unternehmen hervorragend gegen Umzugsschäden abgesichert sind, falls doch einmal etwas unabsichtlich zu Bruch gehen sollte. Findet der Umzug aufgrund einer beruflichen Neuorientierung statt, übernimmt der Arbeitgeber eventuell die Umzugskosten oder zumindest einen Teil. Es empfiehlt sich, diese Frage vor der Planung mit dem neuen Arbeitgeber abzuklären. Liegt der Umzug noch in der Ferne, besteht natürlich auch die Möglichkeit, noch etwas Budget anzusparen.

 

Fristen nicht verpassen

Wer umzieht, muss sich um einige Dinge kümmern. Dazu zählen auch die Modalitäten mit den Energieversorgern sowie Telefon- und Internetdienstleistern. Damit Telefon und Internet auch in der neuen Wohnung funktionieren, sollte man bei seinem Telefonanbieter den Umzug rechtzeitig beantragen. Möchte man den Anbieter wechseln, muss man gemäß den Geschäftsbedingungen den Altvertrag rechtzeitig kündigen und einen neuen abschließen. Wichtig ist natürlich auch mit dem Anbieter abzuklären, ab wann die Anschlüsse in der neuen Wohnung funktionieren, beziehungsweise in der alten Wohnung abgeschalten werden. Die Energieversorger sollten rechtzeitig informiert werden. Im jeweiligen Kundencenter erfährt man, ob ein Mitarbeiter zum Ablesen der Zählerstände vorbeikommt, oder ob man dies selbst erledigen muss. Ein weiterer Faktor ist es, mit dem eigenen Nachmieter sowie dem Vormieter der Wohnung über Übergaben zu sprechen. Perfekt ist es natürlich, wenn sich die Mietzeiten überschneiden und zwischen Auszug und Einzug einige Tage vergehen. Dieser Puffer kann sich für den Umzug als sehr wertvoll herausstellen. Sollten sich die Mietzeiten nicht überschneiden, muss vielleicht eine Lagerstätte organisiert werden, in der Möbel und Kisten zwischengelagert werden, bis die neue Bleibe bereitsteht. Die Situation lässt sich oft durch Gespräche mit Vermietern, Vormietern und Nachmietern vermeiden. Auch das Abmelden am alten Wohnort und das Anmelden auf dem Einwohnermeldeamt sollte man nicht vergessen.

 

Kurz vor dem Umzug: Ausmisten und Kisten packen

Bevor der eigentliche Umzug stattfindet, gibt es noch eine wichtige Aufgabe – das Ausmisten. Ein Umzug ist der perfekte Zeitpunkt, um sich von Überflüssigem zu trennen. Über die Jahre sammeln sich eine Menge Dinge an, die man eigentlich gar nicht mehr benötigt oder schon längst entsorgt haben wollte. Ausmisten ist zwar eine anstrengende Aufgabe, aber sie befreit auch von Altlasten. Jedes Stück, dass man vorher abgibt, spart Platz und somit natürlich auch Geld. Alte Bücher, Kleidungsstücke und Tafelsilber müssen aber keinesfalls im Mülleimer landen. Wer sie noch verkaufen möchte, kann zum Beispiel einen Flohmarkt veranstalten oder besuchen. Alternativ freuen sich vielleicht Bekannte, Freunde oder soziale Einrichtungen über das ein oder andere Stück. Zum Ausmisten gehört auch die Frage, welche Möbel in der neuen Wohnung mitgenommen werden und welche entsorgt, verkauft oder verschenkt werden. Online gibt es viele Wohnungsplaner, die beim Einrichten der neuen Wohnung helfen. Berücksichtigen sollte man bei der Neuplanung allerdings auch, dass es für Möbel längere Lieferfristen gibt. Zum Ausmisten gehört auch das Aufbrauchen von Vorräten. Alles was leer ist, muss man nicht in Kisten verpacken und mitnehmen. Sollte die Zeit zu kurzfristig sein, können Lebensmittel natürlich mitgenommen werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Inhalte des Küchenschranks an wohltätige Vereine, wie beispielsweise Tafeln und Essensausgaben für Obdachlose, zu spenden. Wer ins Ausland umzieht, sollte sich rechtzeitig darüber informieren, welche Lebensmittel eingeführt werden dürfen. Auch hier können kompetente Umzugsberater eine wichtige Hilfe sein. Geht es schließlich an die Verpackung des eigenen Hab und Gutes, sollte man an Umzugskisten und Verpackungsmaterial nicht sparen. Bücher sollten beispielsweise gleichmäßig auf mehrere Kisten verteilt werden, damit die Tragelast nicht zu groß ist. Geschirr sollte bruchsicher verpackt werden. Die Faustregel lautet: Lieber mehr Kisten als wenige schwere Kisten. Um später alles wiederzufinden, ist es ratsam, die Kisten mit dem Inhalt und dem jeweiligen Zimmer zu beschriften.

 

Renovierung beider Wohnungen

Bereits vor dem Umzug ist es wichtig, den Mietvertrag hinsichtlich fälligen Reparaturen, Renovierungsarbeiten und Reinigung zu überprüfen. Ein Gespräch mit dem Vermieter kann Aufschluss darüber führen, welche Arbeiten getätigt werden müssen. Handelt es sich um einen älteren Mietvertrag, kann man diesen auch von einem Anwalt prüfen lassen. Die Renovierungsarbeiten sollten sowohl bei der Planung für das Umzugsbudget als auch bei der Zeitplanung eine Rolle spielen. Da die neue Wohnung am Umzugstag bezugsfertig sein sollte, ist es wichtig vorab zu klären, ob auch hier Reparaturen oder Renovierungen anfallen. Bei der Übergabe mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung sollte ein Übergabeprotokoll mit allen Mängeln gemacht werden.